Hinter jedem Stück bei skwenek steckt eine komplexe Wissenschaft. Hilda Fritsche legt großen Wert darauf, dass unsere Kunden den Unterschied zwischen den verschiedenen Keramikarten verstehen. In der Gutenbergstraße 72 führen wir Sie durch die Welt der Brenntemperaturen und Mineralzusammensetzungen. Ein tieferes Verständnis des Materials hilft Ihnen, die Langlebigkeit und Funktionalität Ihres Geschirrs optimal zu nutzen.

Die Klassifizierung der Tonsorten

Nicht jede Keramik ist gleich geschaffen. Die Wahl des Materials bestimmt die Porosität, die Klangfarbe und die Widerstandsfähigkeit gegenüber thermischen Schocks.

  • Bone China (Knochenporzellan): Das edelste aller Materialien. Es zeichnet sich durch eine extreme Transluzenz (Lichtdurchlässigkeit) und eine schneeweiße Farbe aus. Trotz seiner filigranen Optik ist es durch den Anteil an Knochenasche eines der härtesten Porzellane.
  • Steinzeug (Stoneware): Gebrannt bei Temperaturen zwischen 1200°C und 1300°C. Es ist blickdicht, meist rustikaler in der Optik und extrem robust. Ideal für den täglichen Gebrauch in einer modernen Stuttgarter Küche.
  • Steingut (Earthenware): Ein bei niedrigeren Temperaturen gebranntes Material. Es benötigt eine Glasur, um wasserdicht zu sein, bietet aber eine unvergleichliche Farbbrillanz für dekorative Stücke.

Materialeigenschaften im Vergleich

EigenschaftBone ChinaSteinzeugSteingut
BrenntemperaturHoch (ca. 1250°C)Sehr Hoch (1300°C)Mittel (1000°C)
LichtechtheitTransluzentOpak (Blickdicht)Opak (Blickdicht)
KlangtestHoher, klarer TonTiefer, dumpfer TonKurzer, matter Ton
SpülmaschinenfestJa (meistens)HervorragendBedingt

„Porzellan ist wie ein Gedicht aus Erde und Feuer. Man muss es berühren, um die Geschichte dahinter zu verstehen.“ — Hilda Fritsche.